Bild Zeitung an alle Haushalte? – NICHT MIT UNS!


INnUP unterstützt Protest gegen Wahlaktion der BILD Zeitung

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„BILD zur Wahl“? „NEIN DANKE“!

Nachdem der Axel-Springer-Verlag bereits im letzten Jahr eine Sonderausgabe des Boulevardblattes „Bild“ unaufgefordert an mehr als 40 Millionen Haushalte in Deutschland verschickt hat, plant dieser eine erneute kostenlose Ausgabe zur Bundestagswahl an alle Haushalte zu versenden. Diese soll am 21. September 2013 in den Briefkästen liegen. Offiziell dient die Sonderausgabe einzig der Steigerung der Wahlbeteiligung, welche bei der letzten Wahl im Jahr 2009 ein Rekordtief mit einer Beteiligung von nur 70% hatte.

Das Ziel dieser Kampagne hat somit prinzipiell eine positive Ausrichtung. Doch wir finden, dass die Bildzeitung ganz sicher nicht das richtige Medium für eine solche Kampagne ist. Als bundesweite Boulevardzeitung nimmt die Bild Zeitung eine klare Monopolstellung ein und ist bekannt für besonders reißerische, meinungsmachende und dabei nicht selten rechtspopulistische Berichterstattung.

Ob man das Pluralismus unterdrückende und hetzerische Blatt in seinem Postkasten haben möchte, steht gar nicht zur Debatte. Wir sagen zur Aktion „BILD ZUR WAHL“ ganz klar „NEIN DANKE“! Wir sind gegen eine monopolistische Berichterstattung, gegen manipulative Artikel und gegen reißerischen Boulevardjournalismus! Besonders wenn diese Meinungsmache einen Tag vor der Bundestagswahl stattfindet.

Als Online-Druckerei und Initiator verschiedenster politischer Wettbewerbe (Gestaltung gegen Gewalt, Sticker gegen Rechts) unterstützen wir den aktuellen Protest gegen die Sonderausgabe der BILD Zeitung und bieten hier deshalb eine Handlungsmöglichkeit für Personenkreise an, die ein solches Exemplar nicht in ihrem Briefkasten wünschen. Außerdem möchten wir all denen, die ein zusätzliches Instrument zur Verbreitung Ihrer Ablehnungshaltung gegenüber der Bildzeitung nach außen präsentieren möchten, die Möglichkeit bieten genau dies für sich und Ihrem Umfeld auf einem unkomplizierten Weg zu ermöglichen. Auch im letzten Jahr haben wir gegen die Sonderausgabe protestiert.

Mit Wirkung nach aussen!

Bitte keine Bildzeitung einwerfen Wir bieten kostenlos 10 kleine und 3 große Aufkleber mit der Aufschrift „Bitte keine Bild einwerfen!“.

Das ermöglicht nicht nur eine demonstrative Ablehnung der BILD Zeitung auf dem eigenen Postkasten, sondern auch eine persönliche Stellungnahme für eine freie und anspruchsvolle Berichterstattung, fern ab dem Boulevard-Journalismus.Präsentiere deine Überzeugung zur Bildzeitung nach aussen und stelle dich öffentlich gegen die Berichterstattung und reisserische Meinungsmache der Bildzeitung.

Fordere jetzt deine kostenlosen Anti-Bild Aufkleber an!

Vollkommen kostenfrei senden wir Dir gegen einen rückadressierten und rückfrankierten (0,58 €) Umschlag 10 Aufkleber zum Ankleben an Briefkästen und verteilen an Familie, Nachbarn und Bekannte zu. In diesem Jahr packen wir zusätzlich 3 größere, kostenlose Exemplare des Aufklebers mit in den Umschlag. Die eingesandten Adressen werden absolut vertraulich behandelt, zu keinem Werbezweck oder ähnlichem verwendet, nicht gespeichert und natürlich nicht an Dritte weitergegeben oder in irgendeiner anderen Form vom aktionsbezogenen Zweck entfremdet.

Hast auch Du Interesse an 13 kostenlosen Stickern? Dann sende uns einfach einen rückadressierten und rückfrankierten Umschlag an folgende Adresse:

INnUP Deutschland GmbH
Theodor-Heuss-Allee 21
28215 Bremen

Alternativ können die Aufkleber bei Bedarf hier umsonst heruntergeladen und ausgedruckt werden.

Achtung: Damit Ihr eure Aufkleber auch rechtzeitig zugesendet bekommt, ist der Einsendeschluss am Montag den 16.09.2013(Poststempel).

Zeig der Welt deine Meinung
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Die Hintergründe zur letzten Bildaktion

Die Bildzeitung feierte am 23. Juni Ihren 60. Geburtstag und plante deshalb eine Sonderausgabe mit der höchsten Reichweite aller Zeiten, an mehr als. 40 Millionen Haushalte, zu verteilen. Im Vorfeld gab es zahlreiche Diskussionen seitens der Bildgegner die der Zeitung eine populistische und teilweise gesellschaftsaufhetzende Berichtserstattung vorwerfen. Darüber hinaus wird die weiterhin wachsende Monopolstellung des Springerverlages als kritischer Aspekt gesehen. Aktive Diskussionsteilnehmer haben sich umgehend über rechtliche Möglichkeiten informiert, wie die Durchführung der Bild-Aktion für einzelne zu verhindern und im Gesamten zu erschweren ist.

Die Grundlagen

Als erstes Echo wurde klar, dass es definitiv nicht ausreichen wird, einen „keine Werbung!“ Aufkleber am Briefkasten zu platzieren. Doch die Community hat schnell effektive Mittel gegen die Geburtstagszeitung der Bild gefunden. Der Rechtsanwalt Arno Lampmann berichtet passend auf seinem Blog über rechtliche Vorgehensweisen um rechtswirksame Proteste zu erzielen. Zum einen kann man das Einstecken der Bild in den Briefkasten über einen Online-Antrag, der von ihm oder auch auf alle-gegen-bild.de angeboten wird, untersagen. Zum anderen verweist er in einem späteren Kommentar darauf, dass auch ein expliziter Aufkleber auf dem eigenen Briefkasten eine ausreichende Maßnahme sein kann. Als Druckerei sehen wir verschiedenste Merkmale der Bild-Jubiläumsaktion kritisch und möchten deshalb all denen die Ihre Daten nicht an den Springerverlag übergeben möchten, eine wirksame Alternative bieten.

Unsere Motivation:

Wir möchten uns gerne Campact und Co. anschließen, um zumindest die Chance zu bieten, die Reichweite dieser unaufgeforderten Sonderausgabe einzudämmen. Die Bildzeitung könnte durch das nicht einhalten der Reichweite, welche für Werbetreibende die eine Anzeige im Sonderheft schalten möchten ausschlaggebend sein dürfte, ernsthafte Problem bei der Ausführung einer vergleichbaren Aktion bekommen und evtl. sogar das vertrauen bestehender Werbepartner ankratzen.

Die Bildzeitung hat sich zwar über Jahrzehnte hinweg seinen berechtigten Platz am deutschen Markt durch eine zielgruppenorientierte Berichterstattung aufgebaut und gesichert, jedoch möchten wir eine solche Aktion, wie der Springerverlag es derzeit mit der Bildzeitung plant, nicht unterstützen und all denjenigen, die dieses Blatt nicht einmal geschenkt bekommen möchten, eine Protestvariante anbieten, ohne dass Protestteilnehmer dabei persönliche Daten an den Axel-Springer Verlag übermitteln müssen.Wir sind gegen eine monopolistische Berichterstattung, gegen verstoßende Artikel im Bezug auf Ethik und Moral und gegen reißerischen Boulevardjournalismus!

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